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     Mamadee Interview - "Director´s Cut"  
  Text von Redaktion  
  15.02.2005 - Wie in der aktuellen Ausgabe versprochen, gibt es hier Jens Olaf Kochs Interview mit Mamadee in voller Länge. Wer genug Zeit hat, kann sich also den Director´s Cut des Interviews zu Gemüte führen...

ORT: Köln, Cafe Schmitz, Hansaring 98

ZEIT: Mittwoch, 19.1.2005, ca. 12.40 bis 13:25 Uhr

Mamadee im Gespräch mit Davoyce

Ich freu mich übrigens sehr, dass die Riddim mich interviewt. Ich mag die Riddim sehr gerne und es ist eine große Ehre für mich, denn ich bin ja nicht nur Reggae-Künstlerin, obwohl „Lass Los“ jetzt eine reine Reggae EP geworden ist.

In deiner Bio kommst du als Songwriterin rüber. Deshalb meine Frage: Schreibst du alles selbst oder schreibst du nur Teile selbst - und wenn du selbst schreibst: Was schreibst du selbst?

Auf der EP habe ich alles selbst geschrieben außer „Give Something“, den Track hat Jack Radics für mich geschrieben, das ist auf Tour entstanden. Ich hätte jetzt nichts dagegen, wenn jemand für mich Texte schreibt, weil ich weiß, vielleicht kann das jemand besser, aber bis jetzt war das immer okay, wenn ich es selber gemacht habe. Was schreibe ich? Wenn ich Kummer hab oder wenn’s mir super geht , dann schreibe ich meine Gefühle auf, oder wenn mich irgendetwas bewegt. Oder wenn ich etwas bei Freunden gesehen habe, aber ich schreibe es meistens so, dass sich jeder damit identifizieren kann. Das versuche ich zumindest.

Also verallgemeinernd?

Genau. Oder ich schreibe es so, dass es Situationen sind, die einfach jeder schon erlebt hat, wo man sich wiederfinden kann, darauf versuche ich irgendwie zu achten. Ansonsten mache ich es eigentlich zum größten Teil selbst, die Songideen kommen auch meistens von mir selbst. „Lass los“ ist auch von der Musik zu Hause von mir vorbereitet, ich hab also die Akkorde, hab die Idee im Kopf, und setz die um auf dem Keyboard oder auf der Gitarre und geh dann damit ins Studio. Ich mache beispielsweise die Bridges, aber die genaue Ausführung, Bläsersätze usw., das mache ich nicht selbst.

Spielst du gut Keyboard und Gitarre?

Ich habe vom fünften bis zum zwölften Lebensjahr Klavierunterricht gehabt, aber ich habe immer alles nach dem Gehör gespielt. Ich könnte mich jetzt also nicht hinsetzen und nach Noten spielen. Ich habe aber dadurch ein gutes Gehör bekommen und habe mir auch selbst Gitarre beigebracht. Da hat es mir sehr geholfen. Aber ich würde nicht sagen, dass ich mich hinsetzen und direkt Klavier spielen könnte. Da gibt’s bessere Klavierspieler, aber für mich so zuhause reicht es.Du spielst also nicht nur die Akkorde, sondern auch die Melodielinien?

Ja, klar, ich kann meine eigenen Songs auch selbst spielen. Ich hatte Klassikunterricht. Das war gut für meine Ohren.

Und wer hat die Riddims eingespielt. Far East wahrscheinlich?

Genau. „Lass los“ und „Give Something“ ist von Far East live eingespielt. „Hör nicht auf“ ist ein Riddim von Kingstone (Anm.: „The Truth“). Der Rest ist auch live eingespielt. Die ganzen Variationen von „Lass los“ stammen dann von anderen Produzenten, da ist nicht alles komplett live. „Lass los“, die Single, und „Give Something“ sind jedenfalls live und das hört man auch direkt.

Finde ich auch. Und dass es Far East ist, liegt bei deinem Job bei Gentleman ja nahe.

„Lass los“ gab es bis zu meiner Einladung zum Bundesvision Song Contest überhaupt nicht auf CD, das war ein Stück, dass ich immer nur live gespielt habe. Als es dann hieß, schick mal den Track rüber, war das gar nicht so einfach und ich habe eine DVD mit einer Liveperformance geschickt.

Der Song ist also schon älter?

Den Song perform ich jetzt ungefähr seit einem Jahr bei Gentleman. Wir haben da immer die Möglichkeit, als Backgrundsängerinnen einige Songs zu singen und einer davon ist dann „Lass Los“.

Oops, dann müsste ich den ja auch schon gehört haben... Hast du den auch beim letzten Gentleman-Gig in Köln am 11.10.2004 gebracht?

Ja, da hab ich ihn auch gespielt und daraufhin ist ja Stefan Raab überhaupt auf mich zugekommen, weil er ihn da gehört hat.

Dann war ich ja bei dieser historischen Stunde auch anwesend...

LACHT.

Das ist ja interessant, was da alles zusammen kommt.

Da ist schon was gewachsen. Der Song konnte auch wachsen, weil ich ihn halt schon länger spiele.

Hört sich auch rund an, schön crisp produziert. Aber kommen wir mal zum Bundesvision Song Contest. Du kannst natürlich im Prinzip nichts Negatives sagen, andererseits erscheint das Interview erst danach...

LACHT.

Ich hab übrigens gestern überhaupt das erste Mal davon gehört. Was hältst du denn davon? Oder erklär mir mal kurz aus deiner Sicht, was das ist, was du davon hältst und was es für dich bedeutet.

Ich hab mich auch aufklären lassen, dass es Bundesvision Song Contest heißt (vision englisch gesprochen). Anyway. Da treten 16 Musiker bzw. Gruppen an- für jedes Bundesland, ich für NRW. Ich finde daran gut, dass dort bekannte und unbekannte Künstler aufeinander stoßen und alle die gleiche Chance haben, gewählt zu werden. Klee ist jetzt auch nicht so bekannt. Das ist auch promo-mäßig eine super Chance für mich und für jeden Teilnehmer. Ich finde es gut, dass so etwas in Deutschland mal auf die Beine gestellt wird. Ist ja nicht schlecht, als Voraussetzung 70 Prozent deutsche Texte zu haben. Das finde ich also für Deutschland ganz gut. Das sind ja auch durchaus gestandene Acts, teils stehen Labels dahinter. Bei mir jetzt nicht, deswegen freu ich mich besonders und es ist für mich echt eine besondere Ehre, dabei sein zu können. Und eine gute Chance.

Wie ist denn die Auswahl erfolgt? Hat Stefan Raab alle selbst ausgesucht?

Also ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie das bei den anderen war, ich kann nur von mir erzählen, dass die auf mich zugekommen sind, weil sie mich im Palladium gesehen haben. Bei mir war nur das Problem, dass ich total unbekannt war, und deshalb haben sie gefragt, ob Tillmann irgendwas machen kann, den kennt wenigstens jeder. Und deshalb gehen wir auch nicht mit der Radio Edit-Version an den Start, sondern mit der gefeaturten Version – mit Tillmann, der seinen Part singt.

Mich würde noch interessieren, wie der Link zu Helmut Zerlett zustande kommt.Der war ja auch im Palladium dabei und ich kann mich noch erinnern, dass ich total überrascht war. Gibt es da eine Geschichte zu?

Hm, also wie war das jetzt noch mal mit Helmut Zerlett? Also ich meine, Tillmann hat irgendwann mal für Helmut Zerlett einen Song eingesungen und dann hatten wir letztes Jahr im Palladium diesen Gig mit Helmut Zerlett, als er da Orgel gespielt hat. Da habe ich ihn auch das erste Mal kennengelernt, und er ist so offen und witzig, wir haben uns direkt gut verstanden. Und ich saß mal eines Nachts und hab diesen Song etwas melancholischer gespielt, also „Lass Los“, am Klavier, und dann kam Stefan (Schulmeister), mein Manager, rein, der auch der Manager von Tillmann ist, und meinte, „he, das klingt sooo toll“, lass uns doch daraus noch eine Version machen, und ich „suuuper gerne, na klar“, und ihm fiel dann direkt Helmut ein, der das einspielen könnte. Wir sind dann also zu Helmut und haben das dann aufgenommen. Der kam dann auch zum Videodreh und meinte sofort zu mir: „wenn du mal live einen Gig hast, ruf mich an“. Wir haben uns einfach super verstanden. Wir haben zu der Version (Nightwater-Mix) auch noch ein Video gedreht. Es gibt jetzt also zwei Videos, eines zur Reggae-Version, eines zur Zerlett-Version, denn die sind ja auch sehr unterschiedlich. Und so kann ich mich auch gleich mal von zwei ganz unterschiedlichen Seiten präsentieren.

Du hast dann auch die Vocals zweimal aufgenommen?

Ja, genau, ich habe es auch unterschiedlich gesungen. Bei der Piano-Version, bei der es ja auch noch Streicher gibt, die touched irgendwie noch mehr, die geht noch tiefer unter die Haut, ich singe auch geschmeidiger. Und bei der Reggae-Version geht es gleich so „doo-doo-doo-doo-doo-doo“, bei so einem Einstieg kann ich auch nicht so soft kommen. Die zweite Version ist verletzlicher, die erste selbstbewusster, von wegen „ich schaff das schon“. Und es soll ja auch so ein Hoffnungskick sein. Ich weiß, es ist schwer loszulassen, jeder wurde mal verlassen, jeder hat mal loslassen müssen, deswegen denke ich, es ist was für Jedermann, aber es ist halt leichter gesagt, als getan, wie wir alle wissen.

Da hast du wohl recht!

LACHT.

Da kann ich auch ein Liedchen von singen.

Jeder hoffentlich. Doch.Naja, der eine singt das Liedchen besser, der andere schlechter! Kommen wir noch mal auf „Hör nicht auf“. Ich hatte da beim ersten Hören auch das Gefühl, es ginge da ums Thema Beziehungen – obwohl ich noch ein paar kleine Lücken im Text habe...

Das kann halt jeder so interpretieren, wie er möchte. Ich hab’s aber eigentlich sehr allgemein gemeint, über die Stimme der Furcht hinweg zu gehen. Ich seh das ja auch an mir, ich unterschätz mich oft, obwohl andere Leute denken, ich könne das. Es geht also darum, sich einfach mal mehr zuzutrauen, als man das manchmal tut. Und dann passiert auch irgendwas.

So kommt das auch an. Passt auch perfekt auf mich... Find ich auch gut.

LACHT. Das muss ich mir auch manchmal sagen. Ich denk erst „du kannst das nicht“ und sag mir dann: „du kannst das“. Andere können’s genauso. Jeder kocht mit Wasser! Ich will einfach so’n bisschen Motivation versprühen.

Man muss einfach mehr Dinge ausprobieren.

Genau.

Man braucht auch diese upliftenden Sachen, um mal aus dem Schneckenhaus raus zu kommen. So geht mir das jedenfalls. Und dann merkst du auf einmal: „Hej-hej, es geht ja doch!“ Die anderen sehen dann in dir Dinge, die du selbst gar nicht sehen willst, weil du Schiss hast.

Ich will auch einfach appellieren, an sich selbst zu glauben, und echt einfach so zu sein, wie du bist. Du musst dich nicht verstellen, jeder ist so individuell, und jeder bringt einfach so ein Talent mit sich, auf irgendeine Art und Weise, es muss ja nicht Musik sein. Jeder hat auf jeden Fall was drauf.

Kannst du noch ein paar Textlücken füllen? Hier so nach dem ersten Chorus, was heißt das da?

SINGT: ...intu-itiv dem He-erzen glau-ben... DEKLAMIERT: ...den - Mund - zu - öffnen - und - sich - TRAUEN!

Und hier, wenn du gibst, weil du kannst...

...kommt es zurück angemessen. Das ist auch so ein Ding. Weißt du, wenn du gibst, das kommt alles irgendwie zurück im Leben, auf seine Art und Weise...

Karma.

Ja, so karmamäßig, das will ich ansprechen. Nicht immer nur ich, ich, ich, mein, mein, mein. Das ist ja auch bei Künstlern so: Viele wollen immer alles alleine machen, aber es ist auch so schön, im Team zusammen zu arbeiten. Ideen vermischen sich und so kommt man einfach weiter.

Musik als Erfahrung, als Live-Erfahrung kannst du sowieso nicht alleine machen.

Ich meine damit aber auch Produzenten, die immer alles alleine machen wollen. Es ist zwar gut, wenn du vieles kannst, aber manchmal schränkst du dich dadurch vielleicht auch ein. Also kaaaaaann sein. Wenn du so talentiert bist, dass du einfach alles kannst – schnippt mit den Fingern – dann mach es!

Was meinst du damit genau? Wenn sich ein Produzent in keinster Weise auf die Ideen der Musiker einlässt?

Ich denk da zum Beispiel an D’Angelo, von dem ich weiß, dass er immer ziemlich alles alleine gemacht hat. Ich find’s schade, dass er nichts mehr rausbringt, aber er steht sich immer ein wenig im Weg, weil er alles alleine macht. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich finde es schöner, wenn man mehr miteinander arbeitet. Das ist mein Motto. Aber Egoismus ist Horror.

Vielleicht ist das manchmal eine Kombination aus Ich-Bezogenheit und Angst?

Angst vor allem was man nicht kennt, das ist das Problem. THEMENSPRUNG: Auch bei Ausländern. Es ist immer die Angst vor etwas Fremden, aber die Angst muss gar nicht da sein, man kann das Fremde ja kennen lernen.

Damit sind wir bei deinen anderen Projekten – im Prinzip.

LACHT. - Ich zünd mir mal ein Zigarettchen an.

ICH HALTE BEDAUERND DAS NICHTRAUCHER-SCHILDCHEN HOCH.

SIE LACHT: Egal, ich bin eh kein wirklicher Raucher. Ich rauch nur so dahin...

Ich bin mit meinen Fragen zur EP durch, willst du noch was loswerden?

Also ich muss, glaube ich, zugeben, durch diesen Bundesvision Song Contest – LACHT: der Name ist echt Horror! - also durch diesen Bundesvision Song Contest wurde ich ein bisschen mehr gepusht, also nicht gezwungen, aber doch schon gedrückt, meine Sachen endlich mal auf den Tisch zu knallen. Und da haben wir dann innerhalb von vier Wochen die EP aufgenommen, u.a. auch im Conny-Plank-Studio...

...hmmmm, Legende!...

... Legende, da waren wir auch schon mit Tillmann und ich kenne da auch die Leute und es ist immer super nett. Das sind einfach so nette Menschen, die das vom Herzen her machen, da wird gekocht und alles. Da haben wir aufgenommen, gemastert und gemixt. Wir haben in vier Wochen wie gesagt die EP gemacht, zwei Videos gedreht, Interviews gemacht, wir haben so viel vollbracht, weil der Druck groß war und wir das wollten. Das war echt eine super Leistung, da bin ich schon stolz drauf, auch auf das Team, das da mittlerweile entstanden ist, das der Stefan da hochgezerrt hat. Die Leute arbeiten alle vom Herzen her und aus Leidenschaft und weil sie an mich glauben, es gibt keine Plattenfirma, weißt du, jeder macht das irgendwie der Sache willen. Das alleine merkst du, glaube ich, also ich spüre das bei meinen Sachen, was auch immer jetzt passiert, ich bin superstolz darauf, was wir geschafft haben, ob es jetzt erfolgreich wird oder nicht. Also ich hoffe natürlich, dass es erfolgreich wird, weil da steckt auch viel Schweiß drin, von jedermann, nicht nur von mir. Und ich hoffe jetzt, dass es so weitergeht, ich gehe eigentlich davon aus. Ich hab jetzt auch schon so viele Sachen gemacht, und jetzt habe ich diese fette Chance, und die Promo für die Platte. Ich muss auch nicht unbedingt gewinnen. Ich meine, es wäre natürlich toll, wenn ich gewinne, aber einfach nur schon dabei zu sein, ist auf jeden Fall ein guter, großer Schritt für mich. Jetzt bin ich auch bereit dafür, vor zwei Jahren wäre ich das noch gar nicht gewesen. Ich habe jetzt durch Gentleman so viel Erfahrung gesammelt, Live-Erfahrung gesammelt, bin rum gekommen, hab mich ausprobieren können, also hab auch mal so Stromausfälle auf der Bühne erlebt, das Mikrofon geht nicht, weißt du, alles so Sachen, die dazu gehören. Und bin auch selbstbewusster geworden, bin gewachsen, und jetzt bin ich bereit für genau das, was auf mich zukommt.

Das hört sich sehr gelassen an. Wie steht es denn mit Material für ein mögliches Album mit voller Länge? Hast du schon Material?

Die EP ist jetzt Reggae, ich hatte aber schon mit meiner eigenen Band Auftritte, habe u.a. mit Mathias Arfmann von Turtle Bay Country Club zusammen gearbeitet, und daraus entstand auch ein Album, und aus diesem Album entstand wiederum eine Tour mit den ganzen Künstlern, die drauf waren, das war ein Newcomer-Album, und da habe ich mit meiner Band so eine Stunde füllen können. Stilistisch ist der rote Faden dabei meine Stimme und meine Band, denn die Musikrichtungen wechseln extrem, von Funk zu Soul zu Rock zu Reggae. Das kommt daher, dass ich mein Leben lang beeinflusst wurde von Sachen wie Dionne Worwick, Barry White, in der Schulzeit dann Ärzte, Rage Against The Machine, da war ich auch voll drin, ich bin da sehr offen und weitgefächert, ich hör Vivaldi, ich hatte Klassikmusikunterricht, ich hör Jazz, ich hör ... alles, was mich einfach berüht. Das kommt dann natürlich auch wieder rüber, aber trotzdem ist meine Stimme immer wieder das, woran du merkst, ach, das ist gerade Mamadee. Es gab mal eine Kritik in der Zeitung, da hieß es, ich würde auf der Bühne wie ein Wirbelwind herumsausen und dadurch alles zusammenhalten. Es gibt aber natürlich schon einen roten Faden, es ist jetzt nicht so, dass dieses Lied so ist, jenes Lied so usw. , so dass du dir denkst: nee, was will die eigentlich! Ich will mich einfach ausleben, ich will mich nicht nur auf eines konzentrieren. Ich liebe Reggae. Aber auch Soul.

Was hat es eigentlich mit Sisters Keepers und Sisters e.V. auf sich? Ich muss gestehen, ich weiß wenig drüber!

Ist ja nicht schlimm! Ich kann dir ja was von erzählen. LACHT. Wir (Anm.: die Sisters Keepers) kamen ja 2001 mit der Single “Liebe und Verstand” raus, und das war ja sehr erfolgreich. Vorher gab’s ja Brothers Keepers’ „Adriano (Letzte Warnung)“, und da ist natürlich auch viel auf den ganzen Brothers Keepers-Verein zugekommen, und man konnte es nicht mehr richtig organisieren, deshalb haben sich die Sisters jetzt noch einmal neu gefunden, und die Brothers machen ihr Ding, und beide machen gerade einen Film, einen Dokumentarfilm, der wird jetzt auch bald rauskommen, ich bin auch bei dem Brothers Keepers-Kinofilm dabei, der „Fremd im eigenen Land“ heißen wird, und beide machen auch gerade Alben, also wir Sisters machen gerade ein Album, hatten zuletzt noch ein Konzert in Münster, und wir haben uns jetzt, wie gesagt, neu gefunden, in dem Verein und kämpfen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

Wie macht ihr das praktisch?

Wir setzen uns praktisch ein, indem wir z.B. ein paar Mal Schulen besucht haben, so ungefähr 7. Klasse bis 10. Klasse und setzen uns mit den Schülern auseinander, reden über das Thema und was die davon halten, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Und das ist echt so geil! Wenn du mit den Kids darüber redest, dann weißt du echt, warum du es machst! Du merkst – wir waren jetzt zum Beispiel auch an der Ostsee - du merkst, dass da schon fast alles zu spät ist, dass die so interesselos sind, da gibt es auch praktisch keine Ausländer, und wenn es sie gibt, gibt es was drauf, dann ist das halt so. Aber wenigstens mit den Kids in Kontakt zu treten, und mal zu schütteln: „Denkt doch mal drüber nach, das ist doch nicht in Ordnung!“ Und das bringt denen viel, es bringt uns viel. Die finden das toll, dass beispielsweise Xavier (Naidoo) an die Schule kommt, mit uns, und lassen sich wahrscheinlich auch mehr sagen. Das ist also so unsere praktische Umsetzung, wir hatten zuletzt auch eine Theateraufführung, wo wir das musikalisch umgesetzt haben. Für uns selbst ist das auch toll. Ich dachte zum Beispiel immer gemeinsam mit meiner Schwester: „Ich bin die einzige, die in Deutschland so aussieht“. LACHT. Echt, dann komm ich irgendwann nach Köln und da gibt es mehrere! Na super! Dann hat man halt auch oft gleiche Erfahrungen, beispielsweise dass dir jemand einfach ins Haar reingefasst hat, oder was auch immer. Dass du gehänselt wirst. Aber du bist nicht allein! Trotzdem war ich aber auch noch nie in Afrika, Deutschland ist meine Heimat, und da ich öfter noch mal im Osten bin, weil meine Mutter noch da lebt, sehe ich auch, dass sich da gar nicht viel geändert hat.

Was hat es denn aber nun mit dem Sisters e.V. – als Verein – auf sich?

Wir haben jetzt einen Vorstand wählen müssen, da sind Onejiru (Anm.: bekannt u.a. von Projekten mit Mathias Arfmanns Turtle Bay Country Club), Dirk Seifert und ich drin. Dirk Seifert war auch im Brothers Keepers-Büro. Wir organisieren halt alles selbst – und das ist gar nicht so einfach, wenn du es selbst machen musst. Aber es funktioniert. Dann sind noch dabei Priti, Tamika, die auch mit mir bei Gentleman dabei ist, die Lisa Cash, Meli, dann haben wir aus Switzerland Namusoke dabei.

Namusoke ist auch dabei?

Ja, die ist auch dabei. Mit ihr hatten wir letzten Sommer einen Auftritt in der Schweiz...

... die würde ich ja auch gerne mal sehen...

...ja, echt der Hammer. Murder Time, ye-ah-ah.

ICH TROMMELE DEN BEAT AUF DEM CAFE-TISCH.

MAMADEE TROMMELT DEN BEAT AUF DEM CAFETISCH. Die wollen wir halt auch mal hier mit rüberholen. Joy Denalane ist übrigens auch dabei, aber die halt nicht so viel Zeit.Von Namusoke habe ich gerade am Montag Email bekommen....

Ach komm!

...doch, so eine Liste „To My People“ mit den nächsten Showdates. Aber was soll das, das ist in Thun, irgendwo tief in der Schweiz! Ich kann nicht für einen Gig da runter fahren!

Ich hab’s auf Video! Wir haben es gefilmt. Britta (Wandaogo), die den Dokufilm dreht, ist halt auch immer mit am Start und dokumentiert alles, zeichnet alles auf, damit wir irgendwann, wenn der Tag kommt, sagen: „Das ist unsere Doku!“ Wir Sisters hatten jetzt auch im Hallmackenreuther (Anm.: Kölner Location) ein Konzert, und waren ja jetzt, wie gesagt, lange nicht mehr vereint, und dachten so: Okay, mit Freunden, Verwandten und Blutsverwandten – so 20 Mann werden schon zusammenkommen. Und dann waren da 130 Mann, nur durch Mundpropaganda! Weißt du, das ist wieder das: Wir unterschätzen dieses Projekt total! Da habe ich wieder gesehen, wir müssen mehr machen! Die Leute haben Bock drauf! Aber die Gelder fehlen. Wir machen halt alles für free. Das machen wir natürlich auch gerne, aber es sollte natürlich auch was entstehen können. Aber das machen wir schon! Ich mach jetzt schön kräftig Werbung, trete auch bei Stefan Raab mit Sisters-Shirt auf. (Anm.: Hat leider nur bei den Background-Sängerinnen geklappt.)

Okay, und dann beim nächsten Sisters-Ding in Köln bitte mit Namusoke!

Ja, genau! Das wär der Hammer! Die Frau muss ran!

So, wir waren ja gerade auch beim Thema Geld...

... ZIEHT DAS WORT: Geeeeld! ...

... ich hab halt gelesen, du seist mit dem Ziel, Sängerin zu werden, nach Köln gezogen – wie finanziert sich das?

Okay. Also mit dem Ziel, Sängerin zu werden... Also ich merke jetzt, dass ich das schon immer werden wollte, weißt du. Ich sehe jetzt, wie ich als Kind schon immer mit der Haarbürste vorm Spiegel stand. Ich dachte damals, das macht jedes Kind. Also ich wollte das schon immer. Ich hab auch in der 7. Klasse oder so Bilder gekratzt, wo ich auf der Bühne stehe und so. Als ich in Zwickau gelebt hab, hab ich ja gar nicht gewagt, darüber nachzudenken, Sängerin zu werden, weil es ja gar keine Möglichkeiten gab. Aber als ich (1999) nach Köln kam, habe ich direkt einen Job bekommen, im Macaronni, ich brauchte halt einen Kellnerjob, da war Livemusik, und das hat mir auch direkt gefallen, jeden Abend, und die Songs, die kannte ich auch alle, und hab gedacht: Ich kann das auch singen! Da hat es schon immer im Kehlkopf und in den Fingern gezuckt, und irgendwann hab ich dann mal einen Blumenstrauß geschenkt bekommen und habe als Dankeschön gesungen, und dann haben sie gesehen, dass ich singen kann, und so lief das dann immer weiter, dann hat mich der Paul von Paul’s Club (Anm. Soul-Club im Kölner Hotel Crowne Plaza) gesehen, und hat gefragt, ob ich da Background singen möchte. So bin ich im Paul’s Club gelandet, habe da auch Tamika kennen gelernt. Dann kam es dazu, dass wir gefragt wurden, ob wir nicht mal zum Gentleman-Casting wollten. Ich bin in Köln halt auch direkt Musikern und Produzenten begegnet. Enno, meinen Bassplayer, habe ich auch direkt vor sechs Jahren kennen gelernt und er ist jetzt ein guter Freund von mir. Der hat auch als erster zu mir gesagt: Komm, ich hab ein Studio, probier doch mal einfach was.

Cool. So muss es gehen!

Und dann hab ich geschrieben. Ganz früher war ich mal sauer auf meine Mutter, und hab dann mit zwölf Jahren zur Gitarre irgendwas über meine Mutter gesungen, habe ich in meinem Tagebuch gelesen. Also habe ich damals schon meine Gefühle so rausgelassen. Aber ich habe damals nie gedacht, ich werde Sängerin! Aber eigentlich ist es so mein Weg. Und ich fühl mich dabei auch rundum wohl. Das ist mein Ding. Das erfüllt mich. Und momentan kann ich davon leben.

Das ist wunderbar!

Ich hatte aber auch mal eine Ausbildung angefangen, weil meine Mutter mich gepusht hat, auf so einer Modeschule, und kann deshalb auch nähen und entwerfe jetzt gerade auch mein Outfit selber. Das kann ich halt auch, habe auch die Ideen für. Das habe ich also noch nebenbei gemacht, ich habe also mal eine Ausbildung angefangen, um das wenigstens zu erwähnen, aber leider nicht durchgezogen, weil die Musik stärker war.

Ich glaube, wenn du das in dir hast, kannst du auch nur glücklich werden, wenn du das auslebst.

Ja.

Weißt du denn, was das in dir ist, was dich letztlich auf die Bühne treibt?

Da habe ich, glaube ich, noch nie wirklich drüber nachgedacht. Das gibt mir einfach so ein gutes Gefühl, dass ich das tagtäglich machen möchte! DENKT KURZ NACH. Ja, es gibt mir ein vollkommenes Gefühl. Es ist auch schön, dass es Leute gibt, die mir zuhören. Ich sehe dann in deren Augen, dass sie mir zuhören, und was dann zurück kommt, das ist einfach nur Hammer! Auch wenn wir mit Tillmann unterwegs sind, die Leute geben einem einfach sooo viel zurück, das ist einfach unbeschreiblich! Ich kann es eigentlich nicht in Worte fassen.

Das fängt aber bei dir an mit dem Geben, so wie ich dich jetzt erlebe. Du willst irgendwas von dir ausdrücken und geben und ausstrahlen und freust dich dann über das Echo...

...genau...

...und merkst dann den Kontakt, zack! ICH SCHNIPPE MIT DEN FINGERN. Boop, boop, boop, boop...

...und das gibt auch Motivation und bestärkt mich.

Ist dieses Kontaktgefühl auf der Bühne ungefähr dasselbe, das du auch spürst, wenn du mit Band live Musik machst?

Mit Band Musik zu machen ist sowieso unglaublich schön! Ich hatte jetzt auch mit Tamika einen Auftritt nur mit Gitarre und Playback, das ist okay, aber wenn du eine Band hinter dir hast, so dass du spontane Sachen machen kannst, dann hat der Bassmann ein Solo und dann ist alles mal kurz ruhig, das ist einfach nur geil. Da kannst du rumspielen. Ich bin jetzt an dem Ziel, weißt du, eine Band zu haben, in kleinen Clubs zu spielen, das müssen ja natürlich nicht 40.000 Mann wie mit Gentleman sein, einfach so intime Sachen, weißt du, wo du die Leute so spüren kannst.

Ich muss zugeben, dass ich noch nie was von einem Auftritt unter deinem eigenen Namen hier in der Gegend mitbekommen habe.

GANZ BESCHEIDEN: Okay, wie gesagt, ich bin auch nicht so bekannt, deswegen freu ich mich auch sehr, hier zu sitzen. LACHT.

Hab ich denn da irgendwas verpasst hier in Köln?

ÜBERLEGT. In Köln? Unter meinem Namen? Nee, noch nicht. Mit den Sisters bin ich aufgetreten, im Paul’s Club, aber noch nicht unter meinem Namen.

Aber am 4.2.2005 im Kölner Stadtgarten...

...genau...

... mit Band oder ohne?

Mit Records, also Records von Kingstone.

Das hab ich mir gedacht. SMILE. Wird dem Rodney (von Kingstone) sonst bestimmt auch zu teuer!

Ja, das ist immer auch eine Kostenfrage. Das Optimale ist natürlich die Band, Livemusik, das ist das, was jeder Musiker will, auf der Bühne sein und live spielen.

Bei TV total bist du mit Band?

Genau.

Live?

Ja. JUBELT: Mit Bläsersatz!

Hast du da noch einen Gästelisten-Platz übrig?

ETWAS ÜBERRASCHT. ÜBERLEGT EIN WENIG. IRGENDWANN ABER KOMMT: Wenn das möglich ist, dann bist drauf. Direkt. UND SIE HAT WORT GEHALTEN.

Was für andere Sachen außer „Lass los“ sind denn eigentlich noch so im Umlauf?

Auf “Turtle Bay Country Club presents LOVEFACTORY” gibt es zwei Stücke von mir, „Kein leichter Weg“ und „Baby“. Ich bin auch mit Tamika auf der Live-DVD/CD von Gentleman mit „Good Days“ vertreten. Und auf „Musik Monk“ bei Seeed habe ich bei zwei Stücken mitgesungen, bei „Double Soul“ und bei - SINGT DEN CHORUS - What you deserve is what you get. Nur schade, dass wir nicht im Video waren. Grrrr!-INST.

Das muss ich mir nochmal anhören, ich hatte zwar in deiner Bio drüber gelesen, hatte aber noch keine Zeit, es mir nochmal zu Gemüte zu führen. Im Ohr hatte ich so direkt nichts. Aber auf jeden Fall sind Seeed-Shows einfach geil.

Ja, das sind Hammer-Shows. Und die sind auch super nett, die Jungs.

Bevor ich es vergesse: Trotz deiner Solo-Karriere begleitest du Gentleman doch weiter auf Tour, oder?

Ja.

Und was hat es mit diesem Gospel-Projekt auf sich, „The New Chapter“, mit dieser Frau, von der ich noch nie was gehört hab.

Oh. Adrienne Morgan Hammond. Bei ihr wollte ich vor fünf Jahren irgendwann mal Gesangsunterricht nehmen, weil ich dachte, ich muss doch irgendwie wachsen, und vielleicht kann sie mir weiterhelfen. Sie wurde mir empfohlen. Dann bin ich dorthin gegangen und die erste Viertelstunde haben wir erst mal gequatscht, und eine halbe Stunde, und wir haben weiter gequatscht, und es war irgendwie immer so. Wir haben uns einfach so gut verstanden, weißt du. Wir haben dazwischen auch mal gesungen, aber eigentlich haben wir uns einfach gut verstanden und irgendwann hat sie gesagt, du brauchst doch eigentlich gar keinen Gesangsunterricht, komm, wir machen ein paar Jobs, und bis heute arbeite ich mit ihr zusammen und wir haben schon so drei, vier Projekte zusammen gemacht. Im Moment arbeiten wir am Projekt „Die Ladies“, so nennen wir uns, vier Frauen, und sind jetzt auch zu Silvester in der Kirche aufgetreten und machen halt so Gospel-Sachen. Das ist, um auch diese Gospel-Seite ausleben zu können.

Das war in einem Gottesdienst?

Ja, das war eigentlich eine Hochzeit, zu der wir gesungen haben. Wir versuchen halt immer, solche Gigs an Land zu ziehen. Wir haben auch schon bei Vox bei der Telemesse gesungen.

Was singt ihr da so?

Adrienne ist Chor-Leiterin und hat immer super gute Arrangements und Ideen im Kopf und hatte auch einen riesengroßen Chor, der Jambalaya! hieß. Momentan macht sie ihr Soloprojekt, sie will weiter kommen. Und Hobbychöre sind immer so ein Ding. Sie ist besser als das und möchte irgendwie professioneller sein. Sie macht ihr Ding, ich mach mein’s und wir treffen uns oft und versuchen da gospelmäßig zusammenzukommen.

Ist dir das jetzt wichtig, weil du die Musik besonders magst oder die Songs?

Weil ich sie sehr gerne mag und weil wir Freunde geworden sind und weil immer auf sie Verlass ist und ich supergerne mit ihr zusammen arbeite und weil da auch immer was bei rumkommt. Weil sie auch sehr unkompliziert ist, weißt du, es geht halt so zack-zack-zack, ich höre die Stimme so und die so, Tamika noch im Boot, und alles klar. Da muss man noch nicht mal groß üben, weißt du.

Hat Gospel dann für dich auch die spirituelle Dimension oder sind es nur die Songs als solche?

Also beides. Die Songs als solches finde ich sehr schön, und das hat natürlich auch was Spirituelles. Ich bin auch nach Köln gekommen, kann ich mich erinnern, und dann gab es im Paul’s Club, als ich da gearbeitet habe, Sonntags immer Gospel. Und das hat mich auch schon angesprochen, die Musik, weißt du, diese Kirchenmusik der Schwarzen, das touched mich total. Und das selber zu singen, um so besser. Tausend Stimmen, weißt du, am besten ohne Klavier. Ich möchte halt alles machen, was mir Spaß macht!

Im Dezember stand ich auch das erste Mal während eines Gottesdienstes in einem Gospel-Chor auf der Bühne. Überwältigend. Es ist überwältigend, da vorne zu stehen. Die Reaktionen. Vor dir 100 Leute, die in der Kirche aufstehen, mitgehen und -klatschen, vorne 37 Leute mit Band und du bekommst: zurück. Wir hatten nur sechs Songs einstudiert und mussten die Songs am Ende teilweise wiederholen, weil wir keine Zugaben hatten.

LACHT.

Ich hatte Freudentränen in den Augen.

Jaaaaaaa! Das ist so viel wert, das kann man doch fast gar nicht in Worte fassen! Ich meine: Geld hin, Geld her, das kannst du gar nicht vergleichen! Ich muss auch nicht viel verdienen. Ich mach das einfach, weil ich es so schön finde.

Du hast das Glück, dass du seit Kindheit oder spätestens seit deiner Jugend da reingewachsen bist. Das ist ein Glücksfall. Aber dir ist das auch irgendwie gegeben, ich spür das. Als würde alles in deinem Leben zur rechten Zeit an die rechte Stelle fallen, so kommt mir das vor.

So kommt es mir auch ein bisschen vor. Ich hab da immer ein gewisses Schwein. Die Dinge kommen eher so zu mir, habe ich das Gefühl. Oder es soll einfach so sein – ich weiß es nicht. DANN ERZÄHLT SIE EINE HÖCHST INTERESSANTE GESCHICHTE ÜBER EINE SEHR LUKRATIVE MUSICAL-HAUPT-ROLLE, DIE SIE BEKAM, ABER LETZTLICH ABLEHNTE, WEIL ES NICHT IN IHR LEBEN PASSTE. ICH HÄTTE SIE HIER NATÜRLICH GERNE VOLLSTÄNDIG WIEDERGEGEBEN, ABER MAMADEE WOLLTE NICHT („das muss jetzt aber nicht ins Interview!“). KOMISCHERWEISE KONNTE ICH DANN EIN PAAR TAGE SPÄTER IM KÖLNER STADT-ANZEIGER ETWAS DARÜBER LESEN...

So, alles was ich dich fragen wollte, habe ich dich gefragt – VORERST. Alles, was auf meinen Zetteln stand, ist abgehakt. Du hast viel erzählt und ich hab sowieso schon viel zu viel Arbeit damit. EIN SATZ; DER MICH EINE SCHLAFLOSE NACHT GEKOSTET HAT. WIE KANN MAN BLOSS SO UNCHARMANT SEIN! ICH MEINTE DOCH NUR: DAS IST MATERIAL FÜR ZWANZIG SEITEN. NICHT FÜR EINE...

Okay. EIN KLEIN WENIG BESCHÄMT. - ZU MIR SAGE ICH: DEPP, ALTER. Ich hoffe, du bekommst deine Seite voll.

Ich glaube, das ist nicht das Problem...

Über die AUS-Taste hinaus haben wir noch 10-15 Minuten weiter gequatscht, über Singen, Spirituelles („sind wir alle nur ein Lied, das Gott singt?“, fragte ich), und Mamadee erzählte mir von drei spirituellen Schriften von Sri Chinmoy, über die sie in einem Buchladen gestolpert sei („das ist auch wieder so ein Ding, dass einfach irgendwie passiert!“). Sie sprach vom großen Vergnügen, auf Tour zu sein - dass sei einfach ihr Ding; davon, dass sie die jüngste in der Familie, ihre Schwester anderthalb Jahre älter und gerade schwanger sei, sie also bald Tante werden würde. Dass sie selbst gerne Kinder hätte und diese am Liebsten mit auf Tour nehmen würde.

ENDE ERSTER TEIL - TALK TO BE CONTINUED...

LINKS

Mamadees Homepage

www.mamadee.de

Turtle Bay Country Club presents LOVE FACTORY

www.rock-links.de/gruppen/tbcc/lovefactory.html

Sisters e.V.

www.sisters-ev.de

Stream des Vorstellungsauftritt von „Lass los“ am 7.2.2005 bei TV total

http://tvtotal.prosieben.de/components/videoplayer/0674/0674-00-08-wm_midband.html

Bilder vom Auftritt bei TV total am 7.2.2005 und beim Bundesvision Song Contest in Oberhausen am 12.2.2005:

http://www.reggaephotos.de/mamadee272005.html

http://www.reggaephotos.de/mamadee272005a.html

http://www.reggaephotos.de/mamadee2122005.html

 
     
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