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  Text von Manuel Teget  
 

Der heute in München lebende Jahcoustix wuchs in Afrika auf, entdeckte dort seine Liebe zum Reggae und begann schließlich mit seiner Band Dubios Neighbourhood Roots-Stücke aufzunehmen. Für sein Soloalbum „Acoustic Roots“ griff er jedoch im Stil eines Iyahman zur Akustikgitarre. Was dabei herauskam versetzt den anspruchsvollen Musikfreund in andächtiges Schweigen über das ausgefeilte Miteinander von leicht klagend klingendem Gesang mit sozialkritischen Texten und begleitenden, wunderschönen Gitarrenmelodien. Selten konnteeine Scheibe von Anfang an so faszinieren (Contact: www.dubious-neighbourhood.de).
Movements of JAH People aus Bielefeld sind im Musikgeschäft keine Unbekannten mehr und spielten unter anderem schon für die Söhne Mannheims. Ihr als klassisch zu bezeichnender Roots-Reggae mit kräftigen Bläsereinlagen lässt sich mit Burning Spear oder Freddie McGregor vergleichen. Der Tune „Seid auf der Hut” schafft den Spagat zwischen tiefziehendem Roots und dt. Texten, ohne dabei einen verfälschten musikalischen Eindruck zu erzeugen – Respekt! (Contact: www.movements.de).
Zwei ausgesprochen feine 7inches wurden von Stonerock produziert. Das Label wurde in diesem Frühjahr gegründet und schrieb sich Councious-Material auf seine Flaggen. Auf den Tunes chanten u.a. Junior Dan („Early Yesterday”) und Uncle Tom („Sometimes”) in feiner Singjay Manier auf dem Baba-Peng’-Riddim, einem überzeugenden Modern-Roots-Instrumental mit fetter Bassline und Bläsereinlagen. Klingt alles ein bisschen wie Natural Black oder Turbulence und vermag durchaus mit vergleichbaren Tunes aus Jamaika mithalten – beachtlich (Contact: www.stonerock.biz)!
Steve Alaboh and the Uprisers haben auf Jamaika im Green Island-Recording-Studio in Zusammenarbeit mit Steve Culture und Generous Campbell ihr neustes Album "More Ireytion” produziert. Es handelt sich dabei um ein zeitgemäßes Roots-Album bei dem besonders der stets präsente Dialog zwischen Leadsängerund Backing Vocals (beigesteuert von Ursl Beyer und Sabine Roth)angenehm in Erinnerung bleibt. Was aufmerksam machen sollte: DieScheibe wurde von Irie FM vorgestellt und soll drüben große Begeis-terungausgelöst haben (Contact: www.stevealaboh.com).
Wally Warning haben 20 Jahre Bayern nichts anhaben können, noch immer kombiniert der gebürtige Arubaner (eine kleine Insel nahe Venezuela) auf dem Album „Who Am I” Reggae mit Latino-Sounds und afrikanischem Songwriting, dass man meinen könnte, Peter Gabriel hätte Urlaub in Negril gemacht (Contact: www.wallywarning.de).

 
     
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Text von Manuel Teget

Dieser Artikel erschien in RIDDIM 03/02

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