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  Text von TD  
 

www.tonyrebel.com

Schon seit vielen Jahren ist Roots-Artist Tony Rebel im Geschäft. Hierzulande spätestens seit seinem 96er Hit „Jah By My Side“ ein Begriff, blickt er doch auf einen über zehnjährigen Schaffenszeitraum zurück. Seine Seite hat daher auch einiges an Informationen zu bieten. Neben den üblichen Rubriken wie Biographie, Diskographie, Fotoalbum, Tourdaten und neuesten Meldungen finden wir einen schönen Medienbereich. Dort lassen sich, hier wahrscheinlich nur selten gesehene, Tony Rebel-Videos anschauen. Ein ganz besonderes Bonbon sind aber die Highlights des vom Künstler selbst ins Leben gerufenen „Rebel Salute Festival“ als Videostream. Bei diesem in der Tradition von Bob Marley und Peter Tosh stehenden Roots-Event treffen sich Künstler wie Cocoa Tea, Anthony B, Luciano oder aber auch Capleton, um schwarzes Bewusstsein und gesunden Lebenswandel zu zelebrieren. Mittlerweile müssten bereits Files des diesjährigen Festivals vom Januar 2002 zu finden sein.

www.mr-vegas.com

Nachdem in der letzten Riddim-Ausgabe noch das zweite Mr. Vegas Album durchaus positiv besprochen wurde, kann man sich seit kurzem auch im Internet über diesen Dancehall-Star informieren. Dabei lässt diese sehr moderne und gut gemachte Artist-Page keine Wünsche offen: Hier lässt sich nämlich nicht nur das komplette „Damn Right“ Album vorhören, nein auch sämtliche Vegas Videos sind hier abrufbar. Dazu kommt ein Textarchiv mit all seinen Hits, wobei dem nicht ganz so Patois-festen Dancehall-Head so einige Übersetzungsfehlinterpretationen aufgehen könnten. Abgerundet wird das ganze natürlich mit vielen, besonders den Ladies gefallenden, hübschen Fotos und einer umfangreichen Biographie inklusive Steckbrief, der uns sogar über Vegas’ Schullaufbahn und Lieblingsgerichte aufklärt.

www.bountykiller.com

Nachdem er mit seinen vielen Collabos zuerst die HipHop und R&B Szene auf seine Seite gezogen hat, interessiert sich spätestens seit seinem Feature bei „Hey Baby“ von No Doubt auch die restliche Musikwelt für den Warlord aus Kingston. Wer so viele Wege im Musikbusiness bereits gegangen ist, hat bestimmt auch einiges an Wissenswertem zu erzählen. Grund genug, Bountys Homepage einen Besuch abzustatten. Navigiert man hier durch das leicht chaotische Layout der Seite, kann man einiges entdecken. Untermalt von Gunshot-Effekten klickt man sich ganz warlordlike durch eine Fülle von Informationen, von denen viele als Berichte aufgearbeitet sind und die einiges über Bountys Leben erzählen. Dazu gibt’s tonnenweise Fotos und ein schönes Lyrics-Archiv. Audio bzw. Videofiles findet man jedoch noch nicht; dafür aber jede Menge Interviews als Textversionen. Für Fans lohnt sich der Besuch somit allemal.

www.jamaica-star.com

Dieses, aus dem Jamaican Gleaner ausgegliederte Internetmagazin befasst sich mit dem Entertainment-Bereich der Insel. Dementsprechend finden sich hier eher Boulevardthemen, die jedoch für Reggae und Jamaikabegeisterte einen hohen Informations- und natürlich auch Unterhaltungsfaktor haben. Im Gegensatz zu D'land hat dort bekanntlich die heimische Musikszene und insbesondere der Wettstreit zwischen den Deejays eine große gesellschaftliche Bedeutung. Daher finden sich dort regelmäßig die aktuellen Charts sowie Neuigkeiten und Forumsdebatten über die jamaikanischen Künstler. Pro Ausgabe gibt es leider nur wenige Nachrichten und Berichte. Da die Seite aber täglich geupdatet wird, lässt sich im Archiv einiges an Wissenswertem erstöbern. Außerdem bekommt man durch musikfremde Themen einiges von Kultur und Lebensart der Jamaikaner mit.

www.jamrid.com

Diese Javaseite ist echt der Hammer. Hier wurde mit viel Liebe eine große Riddim-Sammlung ins Netz gestellt, mit der sich permanent interaktiv herumspielen lässt. Zuerst einmal kann man zahlreiche Riddims anhören. Dazu erhält man Informationen über die Entstehungsgeschichte und deren Produzenten. Neulinge können sich dazu über das Riddimbusiness allgemein informieren, und Experten können unter der Rubrik „Riddimwise“ ihr Können im Audioquiz unter Beweis stellen. Bei „QRef“ wiederum findet man eine Jukebox, die in die Kategorien „Classic“, „Ragga“ und „Digital“ unterteilt ist. Hier lassen sich massenweise Riddims abfeuern, die dann nach Lust und Laune mit Shout-Outs und Sounds aus den permanent vorhandenen Lickshot-Maschinen gewürzt werden können. Das einzige, was auf dieser Seite fehlt, ist ein Verzeichnis der Künstler, die auf den jeweiligen Riddims vertreten sind.

www.reggaeweb.com

Auf Reggaeweb.com gibt es einiges für Augen und Ohren. Mittels Realplayers werden hier einige Audio- und Videostreams angeboten, die es wirklich in sich haben. Neben normalen Textbeiträgen in den Segmenten News und Diskussion sind nämlich sämtliche Interviews mit Größen wie T.O.K., Beenie Man, Red Rat, Junior Kelly oder Anthony B als Videoclips verfügbar. Ebenfalls interessant sind die in der Rubrik „The Vault“ angelegten Sound-Clash-Mitschnitte. Hier batteln sich z.B. Stone Love mit Body Guard oder David Rodigan mit Radiomoderator Barry G. Wer noch nicht genug hat, kann sich in der Galerie noch ein paar schöne Desktopmotive herunterladen oder auf die angekündigten Screensaver warten, um seinen Rechner dancehallmäßig so richtig aufzupeppen. Um in den vollen Genuss dieser Seite zu gelangen, sollte man jedoch über einen flotten Internetzugang verfügen.

 
     
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Text von TD

Dieser Artikel erschien in RIDDIM 01/02

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