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  Text von Manuel Teget  
 

ANDYKO aus Stuttgart ist im Dancehall-Bereich schon längst kein Unbekannter mehr. Seinen Namen als hervorragender Freestyler konnte Andyko sich bei Auftritten u.a. mit Pow Pow oder Natty Flo verdienen. Andykos erstes Album präsentiert sich jetzt als eine gelungene Mischung aus vielerlei Musikstilen, wobei Dancehall eindeutig am meisten Gewicht bekommt. Das Material ist dabei dermaßen frisch und sprüht vor Wortwitz, dass es mit der NDW verglichen werden könnte. Besonders das Stück „Beschmutzt“ offenbart schon beim ersten Hören mit ehrlichen Worten und einprägsamer Hookline echtes Hitpotential (Contact: www.andyko.net). Gideon Production aus der Schweiz zeichnet sich als vielversprechendes Reggae-Projekt aus. Zum hauseigenen Camp gehört neben Cali P auch Likle Lion, den man noch von gemeinsamen Auftritten mit Cornerstone aus München kennt. Jetzt ist ein eigener Riddim in Arbeit. Gemischt wird er bei Digital B und kein geringerer als Anthony B wird einen Tune zur Selection beitragen (Contact: www.gideonproduction.com). Dubios Neighbourhood mit ihrem genialen Frontmann Jahcoustix haben nun auch ein eigenes Album fertig. Wer gefühlvollen, klassischen Roots mit treibenden Rhythmen sucht, ist hier goldrichtig aufgehoben. Schnell signen heisst hier das Motto für alle Musikmanager, denn für das neue Werk wird noch ein Label gesucht (Contact: www.dubiosneighbourhood.de). Mr. Carl und die 1zu1 Band aus Köln haben mit „Heute Nacht“ einen ersten, ehrgeizigen Anlauf in Sachen deutschsprachigem Dancehall unternommen. Gemastert und gemixt von Patrick (Fireball Sound) ist der Tune eine überzeugende Dancehall-Produktion und macht Lust auf mehr Lieder von den Jungs (Contact: www.1zu1-music.de). W (sprich: Double-You) kommt aus Bremen und heißt eigentlich Nils Wieczorek. Mit Reggae kam der heute 20jährige bei einem Internatsaufenthalt in England in Kontakt. Einmal infiziert, gelang ihm über ein anarchistisches Theater der Schritt zum eigenen Release. „Springt“ heißt der Tune, den es wahlweise auf zwei 7inches oder einer 12inch (inkl. Remix von Soundquake) gibt. Das Teil versucht mit einer dicken Bassline und Party-Lyrics zu puschen, doch lässt es leider qualitative Substanz vermissen. Last Oktober haben ihre Homebase in Braunschweig und blicken auf eine knapp zehn Jahre alte Bandgeschichte zurück. Ihr Sound setzt sich zusammen aus Roots, Dancehall und Dub. So wandelt sich etwa im Stück „Movin’“ ein träger Roots-Riddim in einen schnellen Breakbeat. Gepaart mit Sprechgesang erinnert das ein wenig an Asian Dub Foundation und kann gefallen (Contact: www.lastoktober.de). Mitte der Neunziger leistete das Hamburger Label Fünfundvierzig mit dem legendären Album „Geld und Mehr“ von Ragga Fränkie echte Pionierarbeit auf dem deutschen Reggae-Markt. Damals veröffentlichte man u.a. auch „So Mighty“ von dem gebürtigen Jamaikaner Mighty V. Sein Deejay-Style orientiert sich deutlich an den roughen Seiten eines Capletons oder Junior Kellys. Der Veteran ist jetzt live auf seiner Sound-System-Tour „We Remember Bob Marley” zu sehen. Drei neue Stücke werden von dem Singjay auf dem Sampler „Jamaicans Make It“ vom PMG-Label zu hören sein.

 
     
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Text von Manuel Teget

Dieser Artikel erschien in RIDDIM 01/03

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