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  Text von Manuel Teget  
 

Ganjaman aus Berlin hat nach seinem überaus erfolgreichen Debütalbum „Resonanz“ nachgelegt und auf dem im letzten Jahr neu gegründeten MKZWO Label seinen zweiten Streich „Die Brandstifter“ veröffentlicht. Das Album beinhaltet neben Beiträgen von Ganjaman und seinem Partner Jr. Randy, der diesmal auch als Soloartist auftritt, weitere Stücke von Artists aus dem Umfeld von Ganjaman, darunter der aus dem HipHop kommende Floe Flex sowie Kimoe und die Colonie der Chanter. Wie schon beim vorangegangenen Album handelt es sich auch bei „Die Brandstifter“ um ein feines, qualitätvolles Modern-Roots-Album, dessen Lyrics absolut concious sind. Die Orientierung an den großen jamaikanische Rasta-Chantern wie Capleton, Sizzla und Anthony B ist einmal mehr offensichtlich, dabei alles andere als ideenlos kopierend, sondern vielmehr glaubhaft ehrlich. Mit „Die Brandstifter“ beweisen Ganjaman und seine Kollegen viel Sinn für kritisch nachdenklich stimmende und bewegende Texte in einer Zeit, wo Bling-Bling-Shit mehr und mehr aus den Boxen der Dancehall dringt. Big Up! (Kontakt: www.mkzwo.de)

Ebenfalls aus Berlin kommt P.R. Kantate . Seine Debütsingle heißt „Görli Görli“, ist ein Loblied auf den Görlitzerbahnhof und ein humorvolles und zeitgemäßes Cover des Reggae-Klassikers „Girlie Girlie“ von Sophia George. Wer von P.R. Kantate nicht genug bekommen kann, der findet auf dem Silberling noch zwei weitere nice Tunes, darunter eine Combination mit Rebel One. (Kontakt: www.plattenreiter.de)

Bruder & Kronstädter kennt man noch aus gemeinsamen Tagen der HipHop-Crew Das Department. Ihr neuster Streich „Guerillero“ lässt sich als düsterer, progressiver Tune über einem minimalistischen, treibenden Beat beschreiben. Für die nötige Dancehall-Würzel sorgt der Gastauftritt von Dr. Ring-Ding wie auch einige ausgezeichnete Bonustracks mit Joseph Cotton, Martin Jondo und Mellow Mark. Damit ist „Guerillero“ weit mehr als ein einfacher HipHop-Tune mit Gastauftritt eines Dancehall-Artists, es ist vielmehr die gelungene Beweisführung für das zukunftsweisende Potential, das in der möglichen Verschmelzung von Dancehall und HipHop steckt. (Kontakt: www.p-pack.com)

Pow Pow aus Köln hat in Zusammenarbeit mit MP3.com einen Nachwuchswettbewerb für Dancehall-Artist in Deutschland abgehalten. Gevoict werden sollte der allseits beliebte „Celebrate“-Riddim von Pow Pow. Dicke Preise gab es für die ersten zehn Plätze und darum stritten sich eine ganze Menge Artists, darunter auch so bekannte wie Lazy Youth, Bruce Barron oder TKZ aus Stuttgart. Letztlich durchsetzen konnte sich der Singer Finga aus Mainz, der unter all den Kontrahenten auch seine Kollegen Mizta Nutty und Sharademann vom Big River Sound auf die Plätze verwies. „New Trend (Powpow - Celebrate)" heißt der Beitrag von Finga und überzeugt so sehr durch seine Hookline, dass man die Jungs von Pow Pow am liebsten bitten würde, das Teil und am besten noch einige weitere Tunes des Contests als zweite Selection pressen zu lassen. Mehr von Finga und seinen Kollegen hört man übrigens auf der Mix-CD „Volle Breitseite“ von DeeBuzz Sound oder live auf dem Dances mit Big River Sound. (Kontakt: www.bigriver.de)

 
     
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Text von Manuel Teget

Dieser Artikel erschien in RIDDIM 04/03

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